Buch
Neuerscheinung

Eva Altjohann

Dunkelgelb

Roman

Denkt Benedikt an Sophia, sieht er ein intensives Gelb. Ein Farbton, der ihm für alles steht, was er sich von einer Frau ersehnt. Schon als er Sophia als Student zum ersten Mal in Prien begegnet, ist er fasziniert von ihrem klugen Esprit, dem Selbstbewusstsein, mit dem sie ihr Dirndl trägt, als wäre es eine Jeans - und er weiß: Nur mit ihr und keiner anderen Frau möchte er sein Leben verbringen. Bald aber legt sich ein Schatten über das Gelb.

Schon beim ersten Treffen macht Benedikt Sophia einen Heiratsantrag und wiederholt ihn bei jeder Begegnung. Aber sie lächelt nur darüber hinweg und gibt ihm auf der Fraueninsel im Chiemsee, wo Benedikts Familie ein verwunschenes kleines Häuschen besitzt und sie schließlich miteinander schlafen, einen weiteren Korb. Er solle sich eine Frau suchen, die besser zu ihm passe, erwidert sie nur. Benedikt kann die schroffe Absage nicht als letztes Wort akzeptieren, denn auch bei Sophia spürt er eine tiefe Zuneigung. Warum will sie ihrer Liebe keine Chance geben? Hin- und hergerissen zwischen dem verzweifelten Wunsch, Sophia für sich zu gewinnen, und der Sehnsucht, endlich loslassen zu können, begibt Benedikt sich auf einen Weg voller Fragen und Zweifel, seine Beziehung zu Sophia zu klären. Wird es ihm gelingen, das Dunkelgelb von seinem Schatten zu befreien, damit das Gelb endlich wieder leuchten kann?

 

 

 

 

Die Autorin

Eva Altjohann wurde 1978 in Schwäbisch Gmünd geboren und wuchs in Lübeck auf, wo sie nach einer Zwischenstation in Passau während des Studiums inzwischen wieder mit ihrem Mann und den zwei Söhnen lebt. Dort zunächst als Geschäftsführerin einer Parfümeriekette tätig, stieg sie in dem Wunsch nach einer beruflichen Veränderung 2012 aus dem Familienunternehmen aus. Andere Menschen zu bewegen und zum Nachdenken anzuregen, begann sie zu schreiben. So entstand zunächst „Leere im Spiegel“ (erschienen 2015), dann „Dunkelgelb“ (erschienen 2018).

 

 

 

 

Der Verlag

Ich stamme aus Süddeutschland und fühle mich den Bergen sehr verbunden, fahre mindestens einmal im Jahr dorthin. Auch als persönliches Symbol begleitet der Berg (im süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Raum auch „Bühel“ genannt) mich schon seit langem, stand und steht für mich stets als Bild für einen Weg.

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Um Gipfel im Leben zu erklimmen, führt der Weg meist nicht gerade nach oben. Viel zu anstrengend wäre der direkte Anstieg, oft müssen wir Umwege in Kauf nehmen oder gar ein Tal durchqueren, um ein Stück höher zu gelangen und schließlich unser Ziel zu erreichen. Oder wir stoßen auf Hindernisse und müssen uns entscheiden:

Gehe ich ein Risiko ein, nehme das Hindernis als Ansporn für größere Leistung und versuche es einfach zu überwinden, oder suche ich besser einen Weg um das Hindernis herum und nehme dafür eine weitere Strecke in Kauf? Oder drehe ich gar um und laufe den Berg wieder hinunter? Manchmal wird aus dem scheinbar sicheren und bequemen Weg ein schmaler beengter Pfad, und wir müssen achtsam sein, um nicht zu stürzen. Möglicherweise geht es durch ein Stück Wald, und der Berggipfel ist nicht mehr zu erkennen.

Dann gilt es mutig voranzuschreiten, ohne genau zu wissen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Doch schließlich haben wir ihn wieder vor Augen: den Gipfel, unser Ziel. Ab und zu ist eine Pause nötig, um wieder zu Kräften zu gelangen und die Orientierung zu behalten, uns einen Überblick zu verschaffen. Die Pause stärkt und gibt Sicherheit, auch die letzte Wegstrecke unbeschadet zu bezwingen, selbst wenn sie steinig und beschwerlich ist.

Schließlich, ganz oben angelangt, dürfen wir zu Recht stolz auf unsere Leistung sein und empfinden vielleicht eine Mischung aus Freude, Glück, innerer Zufriedenheit und Dankbarkeit, auch Erschöpfung. Doch die Beschwernisse und Qualen des Weges scheinen im Vergleich zu dem, was wir erreicht haben, nichtig und klein. Wir sind an den Schwierigkeiten gewachsen.

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Lebenspfade, die aus sich schließenden und anderen, sich öffnenden Türen erwachsen und die damit verbundene persönliche Entwicklung werden in den Büchern dieses Verlages erzählt werden.

Kontakt

Bühel Verlag
Neuenteilsredder 4
23569 Lübeck



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